Die weltweit größten Exportländer von Tee

Türkischer Çay: Die Türken trinken im Durchschnitt weltweit den meisten Tee.

China behauptet sich auch 2019 als größtes Exportland von rohem und verarbeitetem Tee. Mit weltweit annähernd 28% des Exportvolumens nach Wert bedeutet dies den ersten Rang weit vor Kenia und Indien, welche mit rund 15% bzw. 11% Weltmarktanteil folgen. Das internationale Exportvolumen von Tee belief sich 2019 auf rund 6,53 Milliarden Euro. Hier geht es direkt zu den TOP 10!

Erfolgsprodukt Tee

Über die Seidenstraße wurden einst Seide, Porzellan aber auch wertvoller Tee von China nach Europa transportiert. Tee galt als Getränk der privilegierten Oberschicht. Heute ist Tee ein Massengetränk mit seinen unterschiedlichsten Sorten und Mischvarianten und für manche aus dem Alltag kaum mehr wegzudenken.

Die deutsche und englische Bezeichnung für Tee stammen ursprünglich aus China, wo Tee erstmals kultiviert und konsumiert wurde. In Anlehnung an das Wort „te“ der Min (einem Volksstamm in China) wurde „Tee“ bzw. „tea“. Die türkische oder portugiesische Bezeichnung für Tee geht ebenso zurück auf die heutige Mandarin-chinesische Bezeichnung für Tee “Cha”.

Die Türken trinken weltweit den meisten Tee

Aus Pro-Kopf-Sicht konsumieren die Türken mit mehr als 3 kg Tee pro Jahr den meisten Tee. Mit erst größerem Abstand folgen Irland (2,19 kg) und Großbritannien (1,94 kg) mit ihrer ebenfalls weit zurückreichenden Teetradition.

Die weltgrößten Anbauländer von Tee

China ist noch vor Indien und Kenia das weltweit führende Land sowohl beim Export als auch bei der nationalen Produktions- und Erntemenge von Tee für 2018.

1. China: 2,61 Mio. t
2. Indien: 1,34 Mio t.
3. Kenia: 0,49 Mio. t

2019

Die weltweit wichtigsten Ausfuhrländer von Tee


2018

Die weltweit wichtigsten Ausfuhrländer von Tee


2017

Die weltweit wichtigsten Ausfuhrländer von Tee



Quellen:
International Trade Centre (ITC) – Exportdaten.

Food and Agriculture Organzation of the UN – Anbau.


Christopher Wagner

Christopher Wagner

Durch mein Interesse an internationalen Wirkungszusammenhängen und dabei insbesondere Schwellenländern, zog es mich neben dem Studium der Sinologie sowie Volkswirtschaftslehre in weitere Teile dieser Welt, unter anderem China, Hong Kong, Polen, Portugal sowie Mexiko. Meine Leidenschaft ist die global vernetzte Welt, die ich mit unseren Lesern mit großer Freude teilen möchte! Möchten Sie mit uns über unsere Themen sprechen? Schreiben Sie uns!