Besser vernetzte Fertigungsroboter als wichtiger Bestandteil von Industrie 4.0

Unternehmen aus Japan waren die wertmäßig dominierenden Exporteure von Industrierobotern im Jahr 2017. Rund 36% aller weltweiten Exporte stammten aus dem Reich der aufgehenden Sonne. Diese summierten sich auf 5,4 Milliarden Euro. Deutschland und Italien folgen mit deutlichem Abstand auf den Rängen 2 und 3. Hier geht es direkt zu den TOP 10!

Weltweit größter Nachfrager nach Industrie- und Fertigungsroboter ist China in seiner Rolle als Werkbank der Welt und angesichts stark gestiegener Löhne. Für die führenden Exporteure Japan sowie Deutschland ist der chinesische Absatzmarkt, wenig verwunderlich, der bei weitem bedeutendste unter allen Ländern.

Asien und Europa top

Ostasiatische Länder waren für zirka 49% aller weltweiten Exporte verantwortlich. Aus kontinentaler Sicht führt Asien noch vor Europa, aus dem rund 44% aller Exporte stammen. Zusammen bestimmen diese den internationalen Markt für Industrieroboter.

Roboterdichte in Korea am höchsten

Zu den größten Kunden der Roboterbauer gehören gemeinhin die Elektronik- sowie Automobilbranche. Korea bringt es vor allem aufgrund dieser derzeit auf eine Roboteranzahl von 631 je 10.000 Beschäftigte. Weltweit spitze. Deutschland und Japan folgen mit je rund der Hälfte auf den folgenden Rängen. Deutschland profitiert dabei von dem hohen Automatisierungsgrad seiner Autofertigungsindustrie.


Die Top 10 Länder nach Export von Industrierobotern in 2017


Quelle:
International Trade Centre (ITC).


Christopher

Christopher

Durch mein Interesse an internationalen Wirkungszusammenhängen, und dabei insbesondere Schwellenländern, zog es mich neben dem Studium der Sinologie sowie Volkswirtschaftslehre in weitere Teile dieser Welt, unter anderem China, Hong Kong, Polen, Portugal sowie Mexiko. Meine Leidenschaft ist die global vernetzte Welt, die ich mit euch mit großer Freude teilen möchte!