Im Zuge der weltweiten Coronapandemie schaffte es Huawei im 2. Q 2020 erstmals auf den Thron des weltweit meistgekauften Smartphone-Herstellers.

China ist absolute spitze beim Handel mit Mobiltelefonen. Denn rund 57,5% aller Mobilfunkexporte stammten 2019 aus dem Reich der Mitte und Hong Kong. Gemessen am Absatz sind Samsung und Huawei die weltweit führenden Handymarken. Neben Huawei kommen allerdings viele weitere Hersteller aus China wie z.B. Lenovo, Xiaomi, Vivo, Oppo (u.a. OnePlus). Insgesamt dominiert sichtbar Ostasien, aus dem mehr als drei Viertel aller Handys kommen. Das weltweite Exportvolumen belief sich hierbei auf 242,3 Milliarden US-Dollar (2019). Hier geht es direkt zur Übersicht!

Die Anfänge des Mobiltelefons

Bereits 1973 stellte der US-Elektronikriese Motorola einen Prototypen des weltersten mobile Telefon ohne Schnur vor. Es brachte stolze 2 kg auf die Wage. In Japan gab es sechs Jahre später im Jahr 1979 das weltweit erste Mobilfunknetz. Erst ab 1983 kam mit dem DynaTAC von Motorola das erste im Handel erhältliche Riesen-Handy auf dem Markt. Heute haben sich Telefone zu Alleskönnern – “smarten” Telefonen – gewandelt und sind für uns als tägliche Begleiter kaum mehr wegzudenken.

Die drei Länder mit dem größten Bestand an Mobiltelefonen

China verfügte Stand 2017 über den größten Bestand an Mobiltelefonen weltweit. Mit schätzungsweise rund 1,5 Milliarden Handys bedeutet dies noch vor Indien international weit vorne Rang eins.

1. China: 1.474 Mio. Stück
2. Indien: 1.169 Mio. Stück
3. Indonesien: 459 Mio. Stück

Die größten Importländer von Handys

Die USA ist der bei weitem größte Importeur von Mobiltelefonen gemessen am Einfuhrwert 2019, welcher sich auf 45,7 Milliarden belief.

1. USA: 48,8 Mrd. €
2. Hong Kong: 33,1 Mrd. €
3. Japan: 13,8 Mrd. €

2019

Die zehn größten Exportländer von Mobiltelefonen

2018

Die zehn größten Exportländer von Mobiltelefonen


Quellen:
International Trade Centre (ITC) – Exportdaten.

International Trade Centre (ITC) – Importdaten.
The World Factbook – Mobiltelefonbestand nach Land.


Christopher Wagner

Christopher Wagner

Durch mein Interesse an internationalen Wirkungszusammenhängen und dabei insbesondere Schwellenländern, zog es mich neben dem Studium der Sinologie sowie Volkswirtschaftslehre in weitere Teile dieser Welt, unter anderem China, Hong Kong, Polen, Portugal sowie Mexiko. Meine Leidenschaft ist die global vernetzte Welt, die ich mit unseren Lesern mit großer Freude teilen möchte! Möchten Sie mit uns über unsere Themen sprechen? Schreiben Sie uns!