TOP 10 Kaffeeexporteure
Geröstete Kaffeebohnen, ungemahlen

Brasilien war 2017 mit einem Anteil von annähernd 23% an den weltweiten Gesamtexporten klar größter Exporteur von Rohkaffee. Neben Brasilien waren Vietnam und Kolumbien die wichtigsten Herkunftsländer von Kaffee mit jeweils rund 13% Weltmarktanteil. Das Exportvolumen beliefen sich dabei auf insgesamt 17,8 Milliarden Euro. Hier geht es direkt zu den TOP 10!

Mit Blick auf bereits gerösteten und weiterverarbeiteten Kaffee sind die Schweiz und Italien klar führende Exporteure mit großen Unternehmen wie Nestle (u.a. Nespresso und Nescafé), Lavazza, oder Segafredo.

Kaffee hat seinen Ursprung in Äthiopien

Die Kaffeebohne soll im 16. Jahrhundert seinen Weg von Äthiopien nach Arabien gefunden haben und von dort nach Europa gekommen sein. Heute ist es alltäglicher Begleiter zahlreicher Menschen weltweit und eines der am meisten konsumierten Getränke überhaupt.

Südamerika mit Abstand wichtigstes Herkunftsland von Kaffee

Vietnam ist die bedeutendste asiatische Exportnation. Französische Besatzer brachten ihnen Kaffee einst näher. Heute hat Kaffee in Vietnam die Stellung eines hohen Kulturguts. Jedoch ist auch aufgrund der klimatischen Bedingungen und den Konsumgewohnheiten der Kaffeeanbau in Südamerika weiterverbreitet als nirgendwo sonst. Mehr als die Hälfte des weltweiten Kaffeeexports entfällt auf südamerikanische Länder, geringere Anteil auf asiatische Länder gefolgt von geringeren Mengen aus Ostafrika.

Brasilien größter Kaffeekonsument seit 2014

Den Kaffee brachten die portugiesischen Seefahrer im 17ten Jahrhundert nach Brasilien. Heute erfreut sich der Kaffee dort außerordentlich großer Beliebtheit.  So beliebt, dass Brasilien 2014 gar die USA vom Thron des größten Konsumenten von Kaffee stießen.  Neben den vorherrschenden klimatischen Bedingungen ist das einer der Gründe warum der Anbau von Kaffee eine solch große Bedeutung hat.


Die Top 10 Länder nach Export von Kaffee in 2017


Quelle:
International Trade Centre (ITC).


Christopher

Christopher

Durch mein Interesse an internationalen Wirkungszusammenhängen, und dabei insbesondere Schwellenländern, zog es mich neben dem Studium der Sinologie sowie Volkswirtschaftslehre in weitere Teile dieser Welt, unter anderem China, Hong Kong, Polen, Portugal sowie Mexiko. Meine Leidenschaft ist die global vernetzte Welt, die ich mit euch mit großer Freude teilen möchte!