TOP10 Exporteure von Kühlschränken 2018 nach Land und Ausfuhrwert
TOP10 Exporteure von Kühlschränken 2018 nach Land und Ausfuhrwert
Der Kühlschrank: In zahlreichen Entwicklungsländern noch immer ein Luxusgut. In Indien verfügen nur rund 1/3 aller Haushalte über einen Kühlschrank.

China ist weltweit führender Exporteur von Kühlschränken und Kühltruhen. Mit einem Anteil von annähernd 22% am Gesamtexportmarkt für das Jahr 2018 übertraf das Reich der Mitte seine engsten Wettbewerber Mexiko und Italien deutlich. Der weltweite Exportmarkt summierte sich dabei auf global 38,8 Milliarden Euro. Hier geht es direkt zu den TOP 10!

Die Anfänge

Bereits in der Antike kannten Völker Kühlsysteme basierend auf natürlichem Eis. So ließen sich wohlhabende Römer Eis von Läufern aus den naheliegenden Bergen bringen und lagerten dies kurzzeitig in sogenannten Eiskellern zur Kühlung von Lebensmitteln. Durch die Erfindung des elektrischen Kühlschranks in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhundert verlor der stromlose Eisschrank, der durch die Zugabe von Eis funktionierte, langsam an Bedeutung. In den 1930ern soll schließlich bereits rund die Hälfte aller US-amerikanischen Haushalte einen Kühlschrank besessen haben. Heute liegt dieser Wert in den entwickelten Staaten bei annähernd 100 Prozent.

Fall Indien

In dem rund 1,3 Milliarden Einwohner zählenden südasiatischen Land verfügen lediglich rund 1/3 aller Haushalte über einen eigenen Kühlschrank. In China dagegen trifft dies auf 90% aller Haushalte zu. Die sehr niedrige Quote Indiens, wie auch in afrikanischen Ländern, ist zum einen finanziellen Gründen geschuldet, aber auch dem wichtigen Umstand, dass abhängig von der Region, Stromausfälle noch immer zum Alltag gehören oder Zeiträume während des Tages ohne jegliche Stromanbindung existieren. Dies würde Teile des Kühlschrankinhalts schnell verderben lassen, was einer Nutzung dagegen steht.


TOP 10 der größten Exporteure von Kühlschränken (2018)


Quellen:
International Trade Centre (ITC) – Exportdaten.
The Economic Times – Wenig Kühlschränke in Indien.


Christopher Wagner

Christopher Wagner

Durch mein Interesse an internationalen Wirkungszusammenhängen und dabei insbesondere Schwellenländern, zog es mich neben dem Studium der Sinologie sowie Volkswirtschaftslehre in weitere Teile dieser Welt, unter anderem China, Hong Kong, Polen, Portugal sowie Mexiko. Meine Leidenschaft ist die global vernetzte Welt, die ich mit unseren Lesern mit großer Freude teilen möchte! Möchten Sie mit uns über unsere Themen sprechen? Schreiben Sie uns!